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Dr. med. dent. Karl Heinrich Hofmann, Zahnarzt, Ganzheitliche Zahnmedizin
   
Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Karl Heinrich Hofmann - Publikationen - Allgemein
Endodontie (Wurzelbehandlung)

Hat sich der Zahnnerv auf Grund einer Karies oder einer sonstigen Belastung irreversibel entzündet oder er ist bereits abgestorben, muss eine Wurzelkanalbehandlung vorgenommen werden, um den Zahn zu erhalten. Auf Grund der Weiterentwicklung der technischen Behandlungsmöglichkeiten sind die Erfolgsaussichten für wurzelbehandelte Zähne in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Zu nennen sind hier die Lupenbrille, super elastische Nickel-Titan-Feilen, drehmoment-kontrollierte Antriebsmotoren, elektronische Längenmessung und Ultraschallspülung der Wurzelkanäle. Mittlerweile geht man davon aus, dass 90% der Zähne durch eine gute endodontische Behandlung über mindestens 10 Jahre zu erhalten sind. Mit Hilfe des Muskeltestes kann überprüft werden, ob ein wurzelbehandelter Zahn besonders stört oder nicht. Außerdem kann mittels einer Blutuntersuchung festgestellt werden, ob durch die Giftstoffe, welche aus wurzelbehandelten Zähne in den Organismus gelangen (Mercaptan und Thioäther), systemische Entzündungsbelastungen des Immunsystems unterhalten werden.
 
Hier eine Beschreibung der Vorgehensweise bei einer Wurzelkanalbehandlung:
Wenn anatomisch möglich, wird ein Gummischutz (Kofferdamm) über den Zahn gespannt. Der betroffene Zahn wird eröffnet, die Pulpa bzw. die Kanaleingänge freigelegt (Trepanation).
 Zahnnerv oder Gewebereste werden mittels Nickel-Titan-Feilen aus den Kanälen entfernt. Die Kanäle werden mit Ultraschall und Natrium-Hypochlorid, Chlorhexidin und EDTA gespült.
 Die Länge der Zahnnerven wird mit Hilfe elektronischer Messverfahren oder mittels Röntgenbilder bestimmt.
 


Bei schmerzhaften Prozessen werden medikamentösen Einlagen in die Kanäle zur Keimreduktion und Schmerzlinderung eingesetzt.
Zum Abschluss werden die Wurzelkanäle nach einer gründlichen Spülung mit Ultraschalltechnologie, einer Trocknung mit Papierspitzen mit Guttaperchastiften und einem Bindemittel abgefüllt.
 Mit einem Kontrollröntgenbild wird die Vollständigkeit der Wurzelfüllung überprüft.
Der Zahn wird mittels einer Kompositfüllung oder eines Wurzelstiftaufbaues und einer Krone ergänzt und versorgt.

Die Lebensdauer der wurzelgefüllten Zähne ist statistisch geringer als die von vitalen Zähnen. Trotzdem können viele dieser Zähne 10 Jahre und länger, manche auch ein Leben lang erhalten werden und stellen eine wichtige Stütze des Gebisses dar.
 
Biologisch betrachtet ist ein toter, wurzelbehandelter Zahn auf Grund der in Spuren immer vorhandenen Zerfallsprodukte des ehemaligen Nervgewebes (Mercaptan und Thioäther) immer schlechter zu bewerten, als ein Zahn mit lebendem Nerv. Manche von ihnen entwickeln sich zu Störfeldern mit Nah- und Fernwirkungen. Mit Hilfe der Störfelddiagnostik, die wir mit dem Muskeltest durchführen, kann festgestellt werden, ob, wo und wie diese Zähne den Körper schädigen.
ParocheckParocheck
Freigelegter Wurzelkanal,
Behandlung bei angelegtem
Gummischutz (Kofferdam)
Aufbereitung des Wurzelkanals mit modernen,
hochelastischen Nickel-Titan-Feilen
ParocheckParocheck
Elektronische Längenmessung des WurzelkanalsElektronisches Messgerät des Wurzelkanals
Parocheck
Ultraschallspülung des
Wurzelkanals mit
Natrium-Hypochlorid