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Dr. med. dent. Karl Heinrich Hofmann, Zahnarzt, Ganzheitliche Zahnmedizin
   
Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Karl Heinrich Hofmann - Publikationen - Ganzheitliche Zahnmedizin
Amalgamsanierung

Aktuelles
Eigentlich war ich der Meinung, das Thema "Amalgam" sei auch bei uns bald keines mehr, zumal Ende 2007 bekannt wurde, dass Norwegen zum 01.01.2008 die Anwendung von Amalgamfüllungen verboten hat. Doch dann wurde im April 2008 die Ergebnisse des Forschungsprojekts Amalgam (German Amalgam Trial, GAT) bekannt gegeben. Danach werden bei uns Amalgamfüllungen wohl noch lange gelegt werden dürfen…

Unter der Leitung von PD Dr. med. D. Melchart (Zentrum für naturheilkundliche Forschung des Klinikums rechts der Isar) der TU München, in Zusammenarbeit mit verschiedenen toxikologischen und pharmakologischen Instituten, der Zahnklinik München und der GZM (Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin e.V.) wurde in einer langjährigen Forschungsstudie die verschiedenen Aspekte des Amalgams untersucht. Auch ganzheitliche Untersuchungsmethoden wurden dabei berücksichtigt.

Hier eine Zusammenfassung der veröffentlichten Ergebnisse:Die Diskussion um die Verträglichkeit von Amalgam ist fast so alt, wie es das silberne Füllmittel gibt, nämlich ca. 200 Jahre. Schon immer gab es Befürworter und Gegner. Aber allein die Tatsache, dass das Amalgam zu 50 Volumenprozent Quecksilber, dazu Zinn, Zink und Silber enthält, ist für mich ausreichend, es nicht einzusetzen. Schließlich ist es eine Binsenweisheit, dass Quecksilber, aber auch Zinn, für sich giftig ist.

In meiner Praxis wird also seit über 20 Jahren kein Amalgam mehr verwendet.
Fast eben so lang führen wir Amalgamsanierungen und Schwermetallausleitungen durch. Dabei haben wir viel positive Resonanz erfahren. Ich kenne keinen der sanierten Patienten, der sich die Amalgamfüllungen zurück wünscht. Viele Symptome sind verschwunden, natürlich nicht immer alle.

Wer keine Probleme mit seinen Amalgamfüllungen hat, darf sie in meiner Praxis gern behalten, ich bin kein dogmatischer "Amalgamausbohrer". Wer sich aber aus gesundheitlichen oder prophylaktischen Gründen von seinen quecksilberhaltigen Füllungen trennen möchte, dem biete ich eine umsichtige Amalgamsanierung mit entsprechenden Schutzmaßnahmen an. Wir sind Partner von vielen Heilpraktikern und ganzheitlichen Ärzten. Vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen sollten sich zu einer Amalgamsanierung mit Schwermetallausleittherapie entscheiden. Allerdings sind sie in der Regel multifaktoriell belastet, so dass sie weiteren sinnvollen Behandlungen zugeführt werden sollten.

Amalgamsanierung
Der wichtigste Aspekt beim Herausbohren der Amalgamfüllungen ist es, das Amalgam nicht zu überhitzen. Bei 68° Celsius wird es nämlich gasförmig und diese gasförmigen Ionen durchdringen die Zellmembranen und gelangen direkt in unseren Körper, in die Zellen. Die körpereigene Schwermetallentgiftung erfolgt, wenn überhaupt, extrem langsam und meist unvollständig.

Dies bedeutet für den Zahnarzt folgende Vorgehensweise:Nachteil der Zementfüllungen sind eine ungenügende Kanten- und Kaustabilität. Sie müssen unbedingt nach spätestens einem Jahr in kaustabile Füllungen, wie Keramik- oder Goldinlays ausgetauscht werden. Sonst besteht die Gefahr des stark ineinander Verhöckerns der Zähne, was zu Funktionsstörungen im Sinne einer CMD führen kann.

Bitte um Beachtung!
Die beschriebenen Schutzmaßnahmen bei der Amalgamsanierung sind zeit- und materialaufwendig. Sie werden privat in Rechnung gestellt, und es ist damit zu rechnen, dass sie möglicherweise von den Kostenträgern nicht übernommen werden.

Die kompletten Maßnahmen werden nicht obligat bei jedem Herausbohren von Amalgamfüllungen angewendet. Eine Amalgamsanierung muss immer im Vorfeld besprochen werden.

HofmannHofmann
Niedertouriges Ausbohren der
Amalgamfüllungen, Absaugen
mit Rund-um-Absauger
Amalgamfüllungen,
gelegter Kofferdam
HofmannHofmann
Ausgebohrte Kavitäten
vor dem Füllen
Mit Steinzement
gefüllte Zähne