Dr. med. dent. Karl Heinrich Hofmann, Zahnarzt, Ganzheitliche Zahnmedizin
   
Füllungen

Zahnfüllungen

Bei der Füllungstherapie ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen Füllungen im Kaubereich der Seitenzähne und solchen im Front- und/oder Zahnhalsbereich. Kommt es bei Frontzahnfüllungen hauptsächlich auf die Ästhetik an, sind im Seitenzahnbereich eine gute Belastbarkeit und die richtige Funktion von entscheidender Bedeutung.

Front- und Zahnhalsfüllungen werden in der Regel mit der Säure-Ätztechnik ausgeführt. Nach dem Ausbohren der Karies werden die Kavitätenränder abgeschrägt, Schmelz und auch das Dentin mit Phosphorsäure angeraut und mit dünn fließendem Kunststoff benetzt (Bonding). Danach folgen ein oder mehrere Schichten eines Kunststoffes, der mit einem speziellen Licht aushärtet wird. In der Regel handelt es sich dabei um Kassenleistungen.

Besteht allerdings bei großen Frontzahndefekten der Wunsch nach hoher Ästhetik, kann entweder eine Keramikschale im Labor hergestellt und dann aufgeklebt werden (Veneertechnik) oder eine Füllung in mehreren Schritten mit verschiedenen Kompositfarben geschichtet werden. Beide Techniken werden privat in Rechnung gestellt.

Im Seitenzahnbereich sind in Deutschland immer noch die quecksilberhaltigen Amalgamfüllungen Kassenstandard, natürlich nicht in meiner Praxis! Näheres dazu erfahren Sie unter dem Menüpunkt „Amalgamsanierung“. Meine Alternativen sind Glasionomerzement als Kassenstandard und geschichtete Kompositfüllungen mit Led-Aushärtung unter privater Zuzahlung. Glasionomerzementfüllungen haben eine Lebenserwartung von 3 – 4, Kompositfüllungen von 5 – 8 Jahren.

Qualitativ und von der Haltbarkeit weit besser als die vorgenannten Füllungsalternativen, sind Einlagefüllungen = Inlays aus Gold oder Keramik. Man braucht dafür zwei Sitzungen. In der ersten werden die Präparationen, Provisorien und Abdrücke für das Dentallabor gemacht, welche die Inlays herstellt, in der zweiten werden dieselben eingesetzt. Vor allem bei Keramikinlays ist dies ein zeitintensives Verfahren, da dentinadhäsiv vorgegangen und absolute Trockenheit hergestellt werden muss.